
Fotografie: Alexandra Thompson
WALLDEN
PREMIERE 17. Mai 2026
SPIELORT Augartenspitz, 2., Obere Augartenstr. 1e
KOPRODUKTION Wiener Festwochen | Freie Republik Wien
SPIELTERMINE 18. Mai bis 6. Juni; am 18. Mai, 1.,3., 5. und 6. Juni auch in Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS)
Postapocalypse now!
Mit Nestervals Nibelungen verwandelt Nesterval die Nibelungen-Erzählungen zu einem eindringlichen immersiven Erlebnis. An zwei Spielorten – einmal unter freiem Himmel, einmal hinter verschlossenen Türen – entwickeln sich zwei eigenständige Stücke, die jedoch eng miteinander verknüpft sind. Beide Teile, Wallden bei den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien im Augarten und Donaugold im brut Wien, spielen in einem postapokalyptischen Universum. Wallden ist die Utopie eines autarken Kommunenlebens in der Natur – oder was davon im Jahr 2044 noch übrig ist, Donaugold wiederum repräsentiert eine autoritär organisierte Gruppe Privilegierter. Während Wallden so für das Wilde, Körperliche und Archaische steht, spiegelt Donaugold das Dekadente, Zivilisierte und Kontrollierte wider. Beide Lebensentwürfe stellen die Frage: Wie wollen wir in naher Zukunft (über)leben? Was in Wallden gelingt, scheitert in Donaugold – und umgekehrt. Denn es gibt nicht „den einen Weg“, und alles Scheitern ist menschlich: Willkommen in der Postapocalypse.

Erntedankfest mit Folgen: Wallden – die Handlung
Wien, 12. Mai 2044. Während in Donaugold die Heloten dienen und sich dem System unterordnen, lebt die Gemeinschaft Wallden – ebenfalls eine der letzten Bastionen am Rand des Untergangs – basisdemokratisch und, allem Anschein nach, friedlich zusammen: keine Hierarchie, keine Befehle, nur gemeinsame Abstimmungen. Doch Erda, die letzte Göttin und Gründerin Walldens, ist krank, müde, immer öfter abwesend. Dennoch lädt man wie jedes Jahr Überlebende von draußen als „Periök*innen” zum Erntedankfest ein – sie sollen von Walldens Lebensweise lernen und eigene Kolonien an verborgenen Wasserquellen gründen.
Zu Beginn des Abends schickt Erda ihren Walküren-Sohn Roßweiße nach Donaugold, um dessen Bruder Waltraude zur Heimkehr zu bewegen, während die Bewohner*innen den Periök*innen von ihrem Leben in Wallden erzählen. Als Roßweiße ohne Waltraude zurückkehrt und von Donaugold und den Menschenopfern dort berichtet, verkündet Erda, dass sie noch heute sterben wird. Die Gemeinschaft ist entsetzt – doch der Schreck setzt einen Gedanken frei: Was in Donaugold funktioniert, müsste doch auch Erda retten können! Natürlich, so glaubt man, würde Erda ein solches Opfer aus ihrer eigenen Mitte niemals selbst billigen. Für manche ist trotzdem klar, wer es sein müsste: Sigfrid, einst von Erda aus dem Tod zurückgeholt – vielleicht hat genau das das göttliche Gleichgewicht gestört und sein Tod könnte Erda retten! Der Gedanke verselbstständigt sich, ohne dass je offen darüber debattiert würde. Gräben, Narben und versteckte Gefühle brechen auf. Die Fassade Walldens beginnt zu zerfallen.
Sigfrid will nicht sterben, aber als sich selbst sein Geliebter Brünhild für seine Selbstopferung ausspricht, gibt es für ihn keinen Grund mehr weiterzuleben.
Grimmgerde ist am meisten von der Idee überzeugt und versucht schnell Unterstützer*innen für seine Idee zu finden, wobei sein Bruder Schwertleite sich als sein erbittertster Gegner herausstellt. Dieser denkt, die Gemeinschaft ist bereit allein weiterzuleben, dass sie Basisdemokratie und die Werte Erdas genug verinnerlicht haben. Roßweiße, der ewige Zögerer, treibt hilflos zwischen den anderen umher, wobei seine eigene Schuld, dass er es nicht geschafft hat den Bruder zur Heimkehr zu bewegen, ihn mehr und mehr zu erdrücken droht.
Nótt, einst König der Nacht und scheinbar sorgloser Vater der Nornen, gibt sich unbeteiligt: Erdas Tod soll ihn nicht kümmern, „es wird schon werden”. Doch unter der Gleichgültigkeit verbirgt sich die nie eingestandene Mitschuld am Tod seines Sohnes Dag. Als er Schwertleite voraussagt, die Angst der Gemeinschaft werde ohnehin in einem Opfer enden, verliert auch der bedachte Schwertleite die Kontrolle.
Pilgram, der seit Siglindes Weggang nach Donaugold von einem gerechteren Wallden träumt, in das sie eines Tages zurückkehren könnte, wird von Etzel in seiner Unzufriedenheit bestärkt. Schließlich lässt er seine Hoffnung auf Siglinde fahren und stimmt, allen Einwänden Schwertleites zum Trotz, für das Opfer.
Froh ist schwanger, was Wallden angesichts der allgemeinen Unfruchtbarkeit eigentlich in Euphorie versetzt – doch sie selbst will dieses Kind nicht: Ihre drei Kinder, die Donautöchter, hat sie bereits an Donaugold verloren, sie will keine Mutter mehr sein. Weder die Nornen noch Wotan, von der sie sich einen versteckten Medikamentenvorrat erhofft, können oder wollen ihr helfen. Frohs verzweifelter Kampf verglüht zwischen den immer stärker werdenden Reibungen der Gemeinschaft.
Andere kämpfen derweil still für sich selbst: Fasold will seiner Frau Fricka unbedingt neue Antidepressiva besorgen, die sie seit Jahren heimlich entgegen Walldens Regeln nimmt. Dafür soll sie Wotan zur Rückkehr in die Verantwortung und an die Spitze Walldens bewegen. Doch Fricka lehnt die Tabletten am Ende ab und akzeptiert lieber ihr Schicksal, selbst um den Preis ihres Lebens oder der Ehe.
Die Nornen beschäftigt ihr eigener Plan: Unbemerkt von den meisten verhandeln die Nornen Verdani, Urd und Skuld – Töchter Erdas und Nótts, Hüterinnen des Schicksals – mit Hagen, der ihnen einst, um in Wallden aufgenommen zu werden, seine Zunge versprochen hat. Die Nornen erwarten, dass sie durch Hagens Zunge wieder Prophezeiungen sprechen und so den Platz füllen können, den Erda hinterlassen wird. Hagen versucht, die Schwestern gegeneinander auszuspielen und wird selbst zum Drahtzieher hinter Sigfrids Opferung.
Und am Rande des Ganzen treiben auch Wotan und Etzel ihr eigenes Spiel: Wotan irrt zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umher, von niemandem mehr ernst genommen, manchmal nicht einmal von sich selbst. Etzel, Krimhilds Ex-Mann, der nie wirklich Teil Walldens sein wollte, sät aus Langeweile Zweifel und Lügen unter den Bewohner*innen, ohne klares Ziel, einfach nur, um Wallden zum Einsturz zu bringen.
Volker, der stille Versorger Walldens, hört unterdessen mehr, als man ihm zutraut – von Plänen und Gegenplänen. Er selbst hält sich zurück, doch seine Zuversicht und sein unerschütterlicher Glauben an Wallden haben Gewicht in den Reflexionskreisen und Abstimmungen der Gemeinschaft.
So kommt es am eigentlichen Erntedankfest dazu, dass Grimmgerde schließlich das Menschenopfer fordert und Sigfrid, geführt von Brünhild, sich bereit erklärt zu sterben. Doch die Abstimmung endet trotzdem in einem Unentschieden und bevor Chaos ausbricht, stoppt Erda das Geschehen. Für einen Moment scheint sich alles in der gewohnten „kontrollierten Extase“ und im Tanz aufzulösen, aber es ist nur der Moment, in dem Erda sich zurückzieht und verschwindet. Nur ein kleiner Haufen Erde bleibt zurück. Ob die Gemeinschaft die Freiheit, die Erda ihnen hinterlässt, nutzen kann und einen neuen Weg des Zusammenlebens findet, muss sich erst zeigen. Es gibt viel zu besprechen…
„Wir wollen nicht belehren“: Interview mit Martin Finnland und Teresa Löfberg
Martin Finnland und Teresa Löfberg, Nestervals Leading Team, über das NIBELUNGEN-Projekt, die Herausforderung „Zero Waste“ und die Frage, ob sie lieber in Wallden oder Donaugold leben würden.
Die Wiener Festwochen erklären sich dieses Jahr zur „Republic of Gods“. In NESTERVALS NIBELUNGEN hat Erda allen Göttinen und Göttern ihre Göttlichkeit entzogen. Das Thema ist also gesetzt – Zufall?
Martin Finnland: Mit den Festwochen waren wir schon länger im Gespräch. Als ich dort die Idee von NESTERVALS NIBELUNGEN erklärt habe, meinten sie, dass 2026 das perfekte Jahr wäre, das Thema würde sehr gut passen. Obwohl sie mir das Thema selbst damals nicht verraten haben.
Was bedeutet für die beiden Stücke und für euch das Ende der Göttlichkeit?
Teresa Löfberg: Einerseits ist ein bisschen ein Spiel damit, dass wir sagen, die Menschen hätten sich in den letzten hundert Jahren zu Göttern und Göttinnen erklärt: Die Funktion, die früher Götter hatten, haben jetzt die Menschen übernommen. Götter gibt es keine mehr! Das war eine der Thesen, die wir vor zwei Jahren in der GÖTTERDÄMMERUNG in der Neuen Staatsoper aufgestellt haben. Damals haben wir untersucht, wie man die Geschichte, die Richard Wagner aufgegriffen hat, noch einmal weitererzählen und neu denken kann. Jetzt wollten wir die Göttinnen und Götter vor eine neue Herausforderung stellen.
Wie kam es überhaupt dazu, dass sich Nesterval nach der GÖTTERDÄMMERUNG erneut an dieser Wagner-Geschichte abarbeitet?
Teresa Löfberg: Das Interesse war groß, den Stoff der Nibelungen zu bearbeiten. Wer sich mit den Nibelungen beschäftigt, ist halt schnell bei Richard Wagner.
Martin Finnland: Und auch schnell wieder weg!
„Time for new gods“ fordern die Festwochen – wer könnten nach Wotan und Co. die neuen Gött*innen sein?
Teresa Löfberg: Die Menschen. Oder, was wir ja auch andeuten, künstliche Intelligenz.
Martin Finnland: Ich widerspreche und behaupte, dass die Natur die neue Gottheit ist, an die wir glauben. Oder glauben müssen. Selbst wenn es Erda am Ende von WALLDEN nicht mehr gibt.
Teresa Löfberg: Wir stellen ja auch die Frage, ob es so einfach funktioniert, dass Menschen sich zu Gött*innen erhoben haben.
Was hat es damit auf sich, dass beide NIBELUNGEN-Stücke gleichzeitig an unterschiedlichen Orten stattfinden? Erzählt ihr die selbe Geschichte mit unterschiedlichen Bedingungen?
Martin Finnland: Dem liegen wissenschaftliche Studien zugrunde. Der Permakultur-Forscher David Holmgren sagt, dass die Zukunft der Menschheit entweder in einer absoluten Rückbesinnung liegt, also zurück zur Natur und einem Leben mit den Ressourcen, die wir haben. Oder genau in die andere Richtung gehen wird: Lifeboats, wo man einfach die letzten Ressourcen verschwendet weil man nicht mehr an das Morgen glaubt. Als ich mich mit dem Thema befasst habe war mir klar, dass es unmöglich sein wird, beide Inhalte in ein Stück zu bekommen. Daraus ist dann die Idee entstanden, zwei Stücke zum selben Thema aus zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven durchzudenken.
Teresa Löfberg: Wir wollten ausprobieren, was im System WALLDEN gelingt und in DONAUGOLD nicht. Und umgekehrt. Vor allem die Struktur beider Stücke ist gespiegelt.
Beide Stücke spielen auch in naher Zukunft; 2044 ist ja nicht so weit weg. Wieso wurde es kein Science Fiction?
Martin Finnland: Die Diskussion hatten wir tatsächlich. Teresa war für das Jahr 2144. Für mich ist aber die Dringlichkeit so stark gegeben. Die Frage lautet nicht, ob das alles irgendwann einmal passiert, sondern dass es passiert. Wir müssen es fürs Publikum real greifbar in eine Zeit legen, die wir hoffentlich alle noch erleben werden.
Die NIBELUNGEN-Stücke WALLDEN und vor allem DONAUGOLD sind vom World Building her selbst für Nesterval-Verhältnisse extrem düster. Was soll das Publikum aus dieser Dystopie mitnehmen?
Teresa Löfberg: Wir wollen nicht belehren. Wir wollen dem Publikum zwei Varianten geben und die Frage stellen: Wo würdet ihr euch da positionieren, für welches System würdet ihr euch entscheiden?
„Es gibt keinen Abfall“, lautet eines der Gebote Erdas in WALLDEN. Verzicht, Recycling oder Schonung von Ressourcen wird nicht nur gespielt, es hat auch Bedeutung in der Produktion. Wieso ist euch „Zero Waste“ im Theater so wichtig? Hat es funktioniert?
Martin Finnland: Für eine Off-Theater-Produktion ist es natürlich leicht zu sagen, man sei „Zero Waste“ – einfach weil wir gar nicht das Geld hätten, alles neu zu produzieren und nach der Derniere fortzukübeln. Diesmal sind wir aber schon einen Schritt weiter gegangen. Bei den großen Anschaffungen gab es immer die Überlegung, wenn wir das neu kaufen, was passiert danach damit. Die Zelte zum Beispiel verkaufen wir und geben sie weiter. Der größte Teil der Ausstattung kommt von Flohmärkten oder Willhaben. Ressourcen sind endlich. Aber wir sind natürlich auch mit der „Zero Waste“-Produktion gescheitert, als die erste Person mit einem Coffee-to-go-Becher ins Areal gekommen ist.
Teresa Löfberg: Die Diskussionen im Vorfeld haben uns bewusst gemacht, in was für einer Überflussgesellschaft Kunst produziert wird. Und wie man Abstriche machen muss.
Nesterval-Fans lieben es, Stücke öfter zu besuchen. Ihr empfehlt dem Publikum diesmal, sich beide Teile der NIBELUNGEN nur ein einziges Mal anzusehen. Warum?
Martin Finnland: Wie in keinem anderen Stück geht es diesmal darum, eine Momentaufnahme zu bekommen. Wir haben Gäste die versuchen, Stücke komplett zu sehen und aufzunehmen. Hier passiert viel mit Mystik, mit Zaubereien und Gerüchten. Genau wie es ein Experiment ist, zwei Stücke gleichzeitig zu inszenieren und zu spielen, ist es auch der Versuch, eine Geschichte so zu erzählen, dass sie einmalig ist. Das Publikum soll das Gefühl bekommen, der Hauptgeschichte gefolgt zu sein. Vieles bleibt dabei auch im Dunkeln.
Bei diesen Produktionen gibt es keine Applaus-Situation. Wie werden die Schauspieler*innen damit umgehen, dass es das „inoffizielle Publikumsgespräch“, dass ihr sonst so gerne sucht, diesmal nicht gibt?
Martin Finnland: Ich sehe uns schon uns selbst applaudieren. Weil wir lieben den Applaus.
Bei den NAMENLOSEN gab es während der ersten Testläufe schon einmal den Versuch, den Applaus wegzulassen. Damals habt ihr festgestellt, dass man so ein Stück nicht so beenden kann …
Teresa Löfberg: Das war dem Thema geschuldet, dass man mit dem Unfassbaren, der Geschichte nicht so enden konnte. Im Gegensatz zu den NAMENLOSEN ist das Klima-Thema jetzt eine künstlerische Überspitzung.
Martin Finnland: Die NIBELUNGEN spielen wir in sehr kurzer Zeit sehr oft. Wir gehen nochmal ganz anders in die Charaktere rein und müssen mit denen drei Wochen lang leben. Das ist anstrengend, bringt uns aber auch dazu, dass wir unsere eigenen Ressourcen schonen müssen. Wer sechs Mal die Woche drei Stunden lang spielt, kann nicht noch zwei Stunden nach jeder Vorstellung Publikumsgespräche führen. So gern wir das sonst machen. Es wird uns aber auch helfen, in den Charakteren zu bleiben, weil wir sie nicht brechen müssen.
Die WALLDEN-Cast spielt nicht nur die Gemeinschaft, die Schauspieler*innen übernachten während der Spielserie auch in den Zelten und auf dem Gelände im Augarten. Was steckt da für eine Idee dahinter, im Set zu leben?
Martin Finnland: Wir stellen hier eine Ausnahmesituation dar. So können wir das, was wir hier miteinander am Tag erleben, abends glaubhaft vermitteln. Wir bespielen unseren Lebens- und Wohnraum. Es macht einen Unterschied, ob wir die Gäste in unsere privaten Wohnräume einladen, oder ob wie nach der Show die Spielstätte wieder verlassen. Achtsamkeit wird da ganz wichtig.
Wieso darf die DONAUGOLD-Cast nicht im Bunker wohnen?
Teresa Löfberg: Da ist die Situation schon ganz anders. Dort sind die Wohnräume aber auch nicht sichtbar. Die Figuren von DONAUGOLD halten sich nur in Repräsentationsräumen auf.
Martin Finnland: Es gibt aber auch einen sehr realen Hintergrund. Unser Ensemble besteht nicht nur aus Schauspieler*innen, die 24 Stunden am Tag Zeit haben in einem Stück zu leben. Wir haben zum Beispiel auch Eltern im Ensemble, die Kindern am nächsten Tag in die Schule bringen. Oder Schauspieler*innen die noch andere Jobs haben. Die komplett außen vor zu lassen, wäre nicht Nesterval.
Wien im Jahr 2044 – wo würdet ihr lieber leben: in Wallden oder in Donaugold?
Martin Finnland: In Wallden. Lieber die Sekte als der Luxus.
Teresa Löfberg: Im Wald. Das Leben mit der Natur würde ich immer dem Leben fern von der Natur vorziehen.
Dystopie/Utopie: In was für einer Welt spielen wir eigentlich?
Die Handlung von Nestervals Nibelungen ist angesiedelt in einer näheren Zukunft: Nach dem vierten großen Black-Out im Jahr 2032 war klar, dass die Welt und deren Ordnung, wie wir sie gekannt hatten, endgültig Geschichte war. Im ersten Wiener Wasserkrieg (um 2037) wollten sich die einstigen Bundesländer Steiermark und Niederösterreich die Wasserrechte an der Hochquellwasserleitung und der, zu dieser Zeit kaum mehr vorhandenen, Donau erkämpfen. Tirol und Vorarlberg unterstützen Wien aus Angst vor den Wasser-Flüchtlingen. Den zweiten Wasserkrieg 2039 verlor Wien jedoch.
Wasser ist das neue Gold! Die Republik Österreich ist ebenso Geschichte wie das Friedensprojekt Europa. Das Ende der Technologie ist so gut wie vollzogen, nachdem Satelliten und Telekommunikationsnetze fast komplett ausgefallen sind bzw. in der Hand von Privatunternehmen liegen. Sie stehen nur noch einer wohlhabenden Elite zur Verfügung. Aber nicht nur in Wien, sondern weltweit kam der große Umbruch: Ab 2029 nahmen die Ölreserven der Welt rapide ab (Peak Oil und Energy Decent). Wenn damit auch der Emissionsausstoß zurückging, so war der „Point of No Return” längst überschritten. Der Temperaturanstieg und die Veränderung der Ökosysteme sorgten für das Massenaussterben von Tierarten. Hungersnöte, Epidemien und Naturkatastrophen führten, durch wachsende Migration, zu zahlreichen gewaltsamen Konflikten und Kampfhandlungen. Die Weltpopulation war ab 2036 aufgrund der Klimakatastrophen drastisch auf unter eine Milliarde gesunken. Ein Leben ohne Internet, ohne Globalisierung und beinahe ohne Strom war angebrochen. Hitzesommer folgten auf Dürrewinter. Aber wer sollte die Macht über das letzte Wasser bekommen? Was Mythos war, wurde wieder neue Realität. Die Figuren sind dieselben, aber wie geht es diesmal aus? Denn wie Odo Marquard meinte: Die Menschen haben sich vom Schicksal verabschiedet. Sie haben die Fäden der Nornen in ihre Hände genommen.
Nach der Götterdämmerung ist vor Wallden
Grundlage der Nibelungen-Fortschreibungen Donaugold und Wallden ist Nestervals Götterdämmerung. Was bisher geschah: Die Nornen nehmen 2038 ihr Seil des Schicksals wieder auf, doch es reißt – die Zukunft ist nicht mehr lesbar. Erda, Göttin und Mutter des Planeten, zieht sich zurück und überlässt die Menschen ihrem Schicksal. Gött*innen wie Wotan oder Donner versprechen zwar, sich nicht einzumischen – brechen dieses Versprechen aber sofort. Im Zentrum steht der Ring, der Zugang zur letzten Wasserquelle gewährt. Der junge Aktivist Sigfrid besitzt ihn und vertraut ihn seinem Geliebten Brünhild an. Doch verschiedene Gruppen – Göttinnen, Politiker*innen, Donautöchter – versuchen, Sigfrid oder den Ring für sich zu gewinnen, um ihn entweder für einen Elitebunker namens Donaugold oder ein Ressort namens Wallden als Quelle nutzen zu können. Sigfrid wird von Hagen und Mime mit einem Vergessenszauber manipuliert, vergisst Brünhild und unterzeichnet einen Ehevertrag mit Krimhild. Später betrügt er Brünhild ein weiteres Mal durch die Hochzeit mit Gunther und die Abnahme des Rings. Aus Rache verrät Brünhild seine Schwachstelle; beim „Donner, Wetter, Blitz”-Spiel ermordet Hagen Sigfrid. Am Ende sollen die Menschen entscheiden, wie sie leben wollen: in Einfachheit mit der Natur in Wallden oder im Elite-System Donaugold. Als alles entschieden scheint, gibt Brünhild den Ring an seine Mutter Erda zurück. Diese erweckt Sigfrid aus Liebe wieder zum Leben – und nimmt allen Gött*innen und Halbgött*innen ihre Unsterblichkeit. Nur sich selbst nicht.
Vom Ende der Göttlichkeit
Es war der Tag nach Sigfrids Auferstehung, an dem Erda beschlossen hat, dass sich etwas ändern muss und sie die Hände erhob; ein Moment, der still begonnen und alles verändert hat. Die Gött*innen, die sich bis zu diesem Zeitpunkt überwiegend in Walhall aufhielten, spürten, wie etwas in ihnen erlosch – nicht langsam, sondern wie bei einem Lichtschalter, der einfach ausgeknipst wird. Die Verbindung, aus der ihre göttliche Kraft kam, war plötzlich weg. Kein Übergang, kein Vorzeichen. Sobald die Göttlichkeit weg war, wurden sie aus Walhall heraus katapultiert. Vor allem Fricka und Froh haben sich in Walhall sehr gern aufgehalten und eine tiefe Beziehung aufgebaut. Froh nahm an, dass ihre drei Töchter nach Wallden gingen. Als sie sie dort nicht antraf, plagte sie wie die anderen ehemalige Gött*innen eine anfängliche Depression. Manche verkrafteten den Verlust besser als andere. Für sie fühlte es sich an, als würde etwas aus ihrem Innersten herausgerissen. Ein körperlicher Schmerz, roh und unkontrollierbar, wie Wehen, die nicht enden, oder ein Todesschreck, der den ganzen Körper packt. Und dann eine tiefe Leere, ein Verstummen, wo früher Macht und Gewissheit waren. Spätestens nach Sigrunes Tod war das Ende der Göttlichkeit klar. Manche versanken in ein langes Weinen, manche in Depressionen. Die Wenigsten nahmen es als Erleichterung, plötzlich Mensch zu sein. Nur die, bei denen es am wenigsten schmerzhaft war, zweifelten danach noch, dass sie nun nicht mehr göttlich und unsterblich waren.
Die 9 Gebote nach Erda
1 Nutze das Jetzt, für die Zukunft! Was vergangen ist, ist vergangen.
2 Nutze jede Veränderung als Chance und schätze Vielfalt!
3 Nutze Alles! Es gibt keinen Abfall und nichts hat je keinen Wert!
4 Nutze dein Wissen, dein Können und deine Kraft für die Gemeinschaft!
5 Nutze dein Wissen, dein Können und deine Kraft nie zum Schaden deiner Umwelt!
6 Nutze dein Wissen, dein Können und deine Kraft nie zum Schaden an Deinesgleichen!
7 Nutze die Welt als Spiegel für dich selbst! Korrigiere deine Fehler und lerne!
8 Nutze die Beobachtung: verstehe bevor du versuchst zu wirken!
9 Liebe und Lebe!
„Wer braucht Walhall? Wir haben die Welt!“ – das Lied der Menschlichkeit
Das Lied der Menschlichkeit (T&M: Johannes Scheutz)
Fort mit unserm Hochmut, fort mit den Allüren
Wir sind keine Götter mehr, wir sind keine Wallküren
Erst mit unserm Tod merkt man dass man lebt
Unser Herz, ist es erst sterblich, zum ersten Male wirklich schlägt
Was wichtig war das bleibt, solang man nicht vergisst
Dass Brünhild der Wallkür auch als Mensch mein Bruder ist.
Waffen trug ich in den Armen
Endlich frei ist meine Hand
Und ich reiche sie dem Freund
Göttlich sei der Menschen Band
Ich brauche keinen Gott als Mutter, Keine Uroma als Kuh
Ich bin ein Mensch das ist genug, ich bin ein Mensch genau wie du
Und erst als Mensch auf Erden fühlst du was hier wirklich zählt
Wer braucht Walhall? Wir haben die Welt!
Wir saßen hoch erhoben, und wir glaubten reich zu sein
Wir ahnten nicht vom Größten: unserm Nächsten gleich zu sein.
Waffen trug ich in den Armen
Endlich frei ist meine Hand
Und ich reiche sie dem Freunde
Göttlich sei der Menschen Band
Kein Gott, kein Diener, kein Arm kein Reich
Ich bin was du bist, bin ein Mensch, bin dir gleich
Kein oben, kein unten, kein Herr, kein Knecht
Wir sind alle eins aus demselben Menschengeschlecht.
Waffen trug ich in den Armen
Endlich frei ist meine Hand
Und ich reiche sie dem Fremden
Göttlich sei der Menschen Band
Die Schicksalsfäden sind zerrissen
Kommt wir nehmen sie in die Hand
Und wir knüpfen daraus was bess'res:
Ein göttliches Menschenband.
Unser Spielort – die Geschichte des Augartenspitz
Wir haben das Privileg, das Set von Wallden im Kinogarten des Filmarchivs Austria im Augarten errichten zu können. Einem ganz besonderen Ort, dessen Geschichte gut zum Grundthema der Wallden-Gemeinschaft passt und die mitunter auch im Stück selbst thematisiert wird.
Im Sommer 2009 kam es im Wiener Augarten zu einer der bemerkenswertesten zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzungen der jüngeren Stadtgeschichte. Auf dem sogenannten Augartenspitz, einer unverbauten Ecke des historischen Parks im 2. Bezirk, plante die Stiftung der Wiener Sängerknaben den Bau eines Konzertsaals (das heutige MUTH). Dagegen formierte sich Widerstand von Anrainer*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen, die den Verlust öffentlichen Grünraums nicht hinnehmen wollten. In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli 2009 errichteten sie auf dem Gelände ein provisorisches Camp, das sie „Baugarten” nannten. Der Baugarten wurde schnell zu einem Symbol des Protests gegen die zunehmende Privatisierung von Stadtraum. Hier versammelten sich Menschen, um gemeinsam zu diskutieren, zu musizieren und ein Zeichen für Mitsprache und kulturelle Teilhabe zu setzen. Getragen wurde die Aktion von der Bürgerinitiative Josefinisches Erlustigungskomitee, die sich schon länger für den Erhalt des Augartens einsetzte. Eine zentrale Figur war die Künstlerin Raja Schwahn-Reichmann, die mit unkonventionellen Aktionen und öffentlicher Präsenz die Aufmerksamkeit der Medien auf den Konflikt lenkte. Nach nur wenigen Tagen ließ die für das Gelände zuständige Burghauptmannschaft das Camp durch die Polizei räumen. Am 8. Juli 2009 endete die Besetzung gewaltsam. Weitere Protestaktionen in und rund um das Areal blieben aber. In der Folge wurde die Auseinandersetzung häufig als „neues Hainburg” bezeichnet. Als Reaktion auf die Ereignisse und die spürbare Sehnsucht nach gemeinschaftlich nutzbarem Grünraum gründete das Filmarchiv Austria im Jahr 2010 auf seinem benachbarten Gelände in der Oberen Augartenstraße einen Bürgergarten. Das Projekt entstand in Kooperation mit engagierten Anrainer*innen und umweltbewussten Initiativen und sollte die Idee des gemeinschaftlichen Gartelns in die Stadt tragen. Auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern entstand ein lebendiger Gemeinschaftsgarten, der bis heute von etwa fünfzig Beteiligten gepflegt und nach ökologischen Grundsätzen bewirtschaftet wird.
Der Garten ist eng mit dem Filmarchiv und dessen sommerlichem Open-Air-Festival „Kino wie noch nie” verbunden. Während im Sommer Filme gezeigt werden, wachsen in Beeten Gemüse, Obst und Blumen. Der Garten wird von der Gartengemeinschaft in freiwilliger Arbeit erhalten, biologisch bewirtschaftet und als öffentlicher Begegnungsraum verstanden. Er wurde von der Umweltorganisation GLOBAL 2000 ausgezeichnet und ist Teil der Initiative Nationalpark Garten. Aus einem Ort des Protests ist so ein Ort der Pflege, des Lernens und des Austauschs geworden: eine kleine, grüne Gemeinschaft inmitten der Stadt, die zeigt, wie öffentlicher Raum geteilt, gestaltet und belebt werden kann.
Zero Waste in Wallden?
Nesterval hat versucht, die Nibelungen-Produktionen Wallden und Donaugold so ressourcenschonend, zero-waste-orientiert und CO2-neutral wie möglich umzusetzen. Dazu gehört, wie bereits in früheren Arbeiten, dass ein Großteil der Requisiten und Kostüme gebraucht angeschafft, upcycled und (wieder)verwendet wird. Ebenso wesentlich ist die Haltung, dass keine Materialien zum Einsatz kommen, die nach den Produktionen einfach entsorgt werden. Jede Anschaffung soll in einen weiteren Kreislauf übergehen können – sei es innerhalb der eigenen Theaterarbeit, durch Weitergabe oder durch Umnutzung. Nachhaltigkeit im Theater kann nie absolut sein – aber sie kann eine Haltung sein. Sie bedeutet, sich mit den Konsequenzen des eigenen Tuns auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen, auch wenn Widersprüche bleiben. Der Prozess selbst wird zum künstlerischen Statement: Große, spektakuläre Produktionen müssen nicht im Widerspruch zu einem bewussten Umgang mit Ressourcen stehen, sondern diesen Dialog sichtbar machen können.
NESTERVALS NIBELUNGEN: Ein Labor für kollektives Zukunftsdenken
Wir stecken mitten in der Klimakrise. Laut Planetary Health Check des Potsdam-Instituts sind sieben von neun planetaren Grenzen überschritten – die Menschheit verlässt ihren sicheren Handlungsraum. David Holmgren, neben Bill Mollison der Mitbegründer des 1978 erstmals veröffentlichten Permakulturkonzepts, warnt gar vor einer „Zivilisations-Triage“ nach dem Ende fossiler Energien. Doch welche Werte gelten in einer postkapitalistischen Welt? Können alte Erzählungen wie das Nibelungenlied Orientierung bieten? NESTERVALS NIBELUNGEN untersucht diese Frage in zwei parallel erzählten Produktionen: DONAUGOLD (brut Wien) und WALLDEN (Wiener Festwochen | Freie Republik Wien). Als dezentrale Theaterproduktion zeigen sie im Mai/Juni 2026 an zwei Spielorten, wie unterschiedliche Gruppen nach dem globalen Kollaps überleben: in der abgeschotteten Gated Community oder im radikalen Rückzug in die Natur. Literarische Bezüge (Saramago, Thoreau) treffen auf aktuelle klimapolitische Thesen (u.a. Club of Rome). Ergänzend entsteht ein dreiteiliges Vermittlungsprojekt für 100 Lehrlinge. Für die Zusammenarbeit konnte Nesterval heuer das Forum Umweltbildung gewinnen.
In einem ersten Einführungsworkshop mit Mitgliedern des Nesterval-Ensembles erfahren die Berufsschüler*innen mehr über den Werdegang Nestervals und was ein Besuch bei einem immersiven Theaterstück bedeutet. Darüberhinaus wird der Fokus auf den Inhalt der Theaterproduktion, die Entscheidungsfrage sowie die literarischen Bezugspunkte gelegt. Im Zentrum beider Stücke steht die Gegenüberstellung zweier Lebensentwürfe, zweier Haltungen, zweier Welten – als Spiegelungen ein und desselben Menschheitsproblems, als Visionen und Möglichkeiten für die Zukunft. Im zweiten Teil des Projekts besuchen die Berufsschüler*innen die Theatervorstellung und tauchen direkt in das Geschehen ein.
Die Theaterabende folgen dabei, bewährt immersiv, einem weitgehend identischen dramaturgischen Ablauf, spiegeln zentrale Szenen, Figurenkonstellationen und Motive wider und widmen sich der zentrale Frage: Wie wollen wir als Gesellschaft die Zukunft gestalten? Doch was in WALLDEN möglicherweise gelingt, scheitert in DONAUGOLD – und umgekehrt. Eine neue Nibelungensaga für eine Zivilisation am Scheideweg. Ein Theaterstück als Labor für kollektives Zukunftsdenken.
Wenige Tage nach dem Vorstellungsbesuch besucht Nesterval zusammen mit Mitarbeiterinnen des Forum Umweltbildung die Klassen und vertieft die Materie: Wann wird Wasser zum eigentlichen Gold? Wann wird der Ring der Nibelungen eine Quelle, die es zu bewahren gilt? Und wie lange reichen unsere Ressourcen tatsächlich noch aus? Um die Angst vor der Klimakatastrophe zu unterbinden, wird in einem interaktiven Workshop-Setting Fokus auf die Reflexion der in den Theaterstücken aufgeworfenen Zukunfts- und Nachhaltigkeitsthemen sowie auf mögliche Handlungsperspektiven im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung gelegt.
Eine Zusammenarbeit mit mehreren Klassen der Berufsschule für Frisur und Maskenbild, Scheydgasse; der Berufsschule für Gartenbau und Floristik – zukunftgestalten.wien; der Berufsschule für Verwaltungsberufe, Embelgasse. Das Vermittlungsangebot für Wiener Berufsschüler*innen ist ein Kooperationsprojekt mit dem OeAD – Kulturvermittlung mit Schulen und der Basis.Kultur.Wien – GO.FOR.CULTURE, im Rahmen der Reihe K3-PROJEKTE. Kulturvermittlung mit Lehrlingen und fällt zum Großteil in die UNESCO Culture and Arts Education Week (25-31 May 2026).
Über Nesterval
Das immersive Theater-Ensemble Nesterval, 2011 von Martin Finnland und Teresa Löfberg gegründet, versteht sich als queeres Volkstheater, das Klassiker der Literatur-, Kino- oder Theatergeschichte in die Gegenwart übersetzt, überzeichnet und dekonstruiert. Im Zentrum jeder Inszenierung stehen die Lust am Spiel, das Schaffen eines theatralen Erlebnisraums, das Einbeziehen des Publikums durch Interaktion und die Setzung einer politischen Dimension, wodurch gesellschaftspolitische Fragen aufgeworfen und verhandelt werden.
Ihre Stücke basieren stets auf epochalen Erlebnissen der fiktiven Familiendynastie Nesterval. Sämtliche der bisher mehr als 30 in Österreich und international gezeigten Produktionen sind ortsspezifisch angelegt und nehmen Bezug auf den kulturellen, sozialen und historischen Hintergrund des jeweiligen Spielorts.
Drei Mal war Nesterval bereits für den Nestroy-Theaterpreis nominiert; zuletzt 2023 für Die Namenlosen, eine Arbeit, die sich mit der Verfolgung queerer Menschen im Nationalsozialismus auseinandersetzt. 2025 realisierte die Gruppe die Operetten-Adaption Fürst*in Ninetta und Nestervals Götterdämmerung an der Neuen Staatsoper. Mit Wallden ist Nesterval heuer zum ersten Mal im Rahmen der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien zu sehen.
ENSEMBLE
© Alexandra Thompson
TEAM
Künstlerische Leitung, Konzept & Regie Martin Finnland Co-Regie Teresa Löfberg Kaufmännische Leitung & Dramaturgie Tove Grün Buch Eva Deutsch, Martin Finnland, Teresa Löfberg, Lorenz Tröbinger Choreographie & Co-Regie Jerôme Knols Szenografie Andrea Konrad Kostüm Sophie Eidenberger Musikarrangement Peter Kraus Vocal Coach Anne Wieben ÖGS Coach Pam Eden Dramaturgie Rita Neulinger
Produktionsleitung Emilie Kleinszig Technische Leitung Lukas (Lupo) Saller Setbau Andreas Woody Holzmann (bettercallwoodmann.com) und Walter Winkelmüller Regieassistenz Viktoria Klampfl, Michael Borg Produktionsassistenz Veronika Vro Birkner Szenografieteam Angelika Cech, Mattea Jäger, Gwendoline Wagner, Anna Weiß Kostümassistenz Julia Hörner, Sidi Robol Abendspielleitung / Inspizienz Teresa Löfberg, Veronika Vro Birkner Kommunikation Christopher Wurmdobler Redaktion Gisa Fellerer Grafik Rita Neulinger Fotografie Alexandra Thompson Archiv und Anträge Martin Walkner Büro und Buchhaltung Doris Panzer
Besonderer Dank an die Freund*innen von Nesterval insbesondere der Obfrau Andrea Lenk, Stv. Obmann Markus Kellner, sowie den Unterstützer*innen Michael Brantner, Richard Comploi-Taupe, Oleg Elkin, Theo Enzelberger, Lukas Erber, Johannes Felber, Martin Hinterndorfer, Andreas Kauba, Kaya Alina Knapp, Philipp Leitenbauer, Julia Polz, Elisabeth Rohr, Sabine Sammer, Christina Schreckenthaler, Maria Sibilia, Matthias Strohmayer, Gerald Timelthaler, Edmund, Sylvia Waldstätten, Tobias Walka und Thomas Zedrosser, sowie René Lipkovich (SLT Siart Lipkowvich & Team), Helmut Patterer (PRBS Patterer e.U.), Nikolaus Vogler (PHKV Rechtsanwälte) und Nikolaus Adler.
Weiters bedanken wir uns bei den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Filmarchiv Austria und Kinogarten mit Raja Schwahn-Reichmann und David Stanzel, Pfadfinder*innen Niederösterreich Gruppe Schwechat, Zeltstadt.at, Christoph K. Eblie (Apephonie) und den Berufsschule-Partner*innen.


