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2026 NESTERVALS NIBELUNGEN – DONAUGOLD

PREMIERE 17. Mai 2026 (weitere Termine: 18. Mai bis 6. Juni 2026)
SPIELORT brut Nordwest, Nordwestbahnstraße 8–10
KOPRODUKTION brut Wien

STÜCKBESCHREIBUNG Österreich im Jahr 2044 nach dem „Zweiten Wiener Wasserkrieg“: Wasser ist das neue Gold – und alle wollen es haben. NESTERVALS NIBELUNGEN ist in der nahen Zukunft angesiedelt und findet zeitgleich an zwei unterschiedlichen Spielorten statt: DONAUGOLD (bei brut Wien in der Spielstätte nordwest als letztes Spektakel vor der Umzug) und WALLDEN (bei den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien in der freien Natur). Dabei handelt es sich bei beiden Produktionen um eigenständige Stücke, die jedes für sich steht, jedoch eng miteinander verbunden sind. Figuren und Themen spiegeln einander.
Beide Stücke spielen im selben postapokalyptischen Universum als Fortführung der Opern-Dystopie NESTERVALS GÖTTERDÄMMERUNG in der Neuen Staatsoper (zuletzt im Herbst 2025). Dort musste sich das Publikum entscheiden, ob es Sigfrid, Krimhild, Wotan und den anderen Figuren aus dem Richard-Wagner-Universum entweder nach „Donaugold“ oder nach „Wallden“ folgen will. Letzteres ist die Utopie eines Kommunenlebens in der Natur – oder was davon im Jahr 2044 noch übrig ist. DONAUGOLD hingegen steht für das Dekadente, Zivilisierte und Kontrollierte. Beide Lebensentwürfe werden in der Fortsetzung für das Publikum zum intensiven, immersiven Theatererlebnis. Dabei geht es angesichts knapp werdender Ressourcen buchstäblich ans Eingemachte. Hier wie dort stellt sich die Frage: Wie wollen wir in naher Zukunft (über)leben? Was in WALLDEN gelingt, scheitert in DONAUGOLD – und umgekehrt. Same same but different wird zur tragenden Erzählstruktur. Aber es gibt nicht „den einen Weg“, vielleicht ist Scheitern einfach menschlich. Und alle werden Opfer bringen müssen.
Beide NIBELUNGEN-Inszenierungen sind mythisch aufgeladen. Nesterval legt dem Publikum nahe, sowohl DONAUGOLD als auch WALLDEN nur ein einziges Mal zu besuchen – um den Zauber des Unbekannten nicht zu zerstören, sich überraschen zu lassen und zu versuchen, die vollständige Wahrheit nicht einmal ansatzweise zu verstehen.



DARSTELLER*INNEN Kira Lorenza Althaler, Laura Athanasiadis, Waltraud Barton, Gellert Gerson Butter, Eva Deutsch, Gisa Fellerer, Martin Finnland, Marcel Jacqueline Gisdol, Laura Hermann, Fabian Tobias Huster, Chris Pfannebecker, Géraldine Schabraque, Johannes Scheutz, Chiara Seide, Lorenz Tröbinger, Marius Valente, Alkis Vlassakakis, Helen Zangerle


TEAM
Künstlerische Leitung, Konzept & Regie
Martin Finnland
Kaufmännische Leitung & Co-Regie Tove Grün
Buch Eva Deutsch, Martin Finnland, Tove Grün, Teresa Löfberg, Lorenz Tröbinger
Choreographie & Co-Regie Jerôme Knols
Ausstattung Andrea Konrad
Kostüm Sophie Eidenberger
Musik-Produktion Julian Muldoon
Dramaturgie Rita Neulinger

Produktionsleitung Sabine Anders
Technische Leitung Lukas Saller
Musik-Kuratierung Alkis Vlassakakis
Setbau Andreas Holzmann (Vienna Dekoration Company) und Walter Winkelmüller
Regieassistenz Cuqui Espinoza, Marlo Pichler
Produktionsassistenz Chiara Seide
Ausstattungsteam Mattea Jäger, Anna Weiß
Ausstattungshospitanz Gwendoline Wagner
Kostümassistenz Julia Hörner
Kostümhospitanz Sidi Robol
Abendspielleitung / Inspizienz Valentin Jahn und Cuqui Espinoza
Kommunikation Christopher Wurmdobler
Grafik Rita Neulinger
Fotografie Alexandra Thompson
Archiv und Anträge Martin Walkner
Büro und Buchhaltung Doris Panzer

Besonderer Dank an die Freund*innen von Nesterval insbesondere der Obfrau Andrea Lenk, sowie den Unterstützer*innen Michael Brantner, Richard Comploi-Taupe, Oleg Elkin, Theo Enzelberger, Lukas Erber, Johannes Felber, Martin Hinterndorfer, Andreas Kauba, Markus Kellner, Kaya Alina Knapp, Philipp Leitenbauer, Julia Polz, Elisabeth Rohr, Sabine Sammer, Christina Schreckenthaler, Maria Sibilia, Matthias Strohmayer, Gerald Timelthaler, Edmund, Sylvia Waldstätten, Tobias Walka und Thomas Zedrosser, sowie René Lipkovich (SLT Siart Lipkowvich & Team), Helmut Patterer (PRBS Patterer e.U.), Nikolaus Vogler (PHKV Rechtsanwälte) und Nikolaus Adler.

Eine Ko-Produktion mit brut Wien.

Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) und dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS).